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Die Schreibung des Familiennamens

a) Für die Gegenwart finden sich Varianten des Familiennamens: Nämlich "Schlusnus" selbst, alsdann "Szlusnus" (wobei die alte litauische Schreibung des Sch-Lautes mit Sz aufgrund eines stärkeren litauischen Spracheinflusses im Grenzgebiet beibehalten wurde, wo noch bis in das 20. Jahrhundert hinein die litauische Sprache und litauisches Bewusstsein erhalten geblieben sind), "Schluznus" (diese Variante soll als Abgrenzung gegen "Schlusnus" entstanden sein, da man scheinbar nicht miteinander verwandt war) sowie "Schlußnuß" und "Schlußnus" (Varianten, die durch geographische Isolierung in Westdeutschland entstanden).

b) In der Zeit vor Einführung der Standesämter, vor 1874 also, wechselt die Schreibweise des Familiennamens willkürlich selbst bei ein und der selben Person, je nach Aussprache und orthografischem Verständnis des den Personenstandsfall aufnehmenden Pfarrers oder Kirchenbediensteten. Hier auf diesen Seiten werden daher stets nur die Vornamen angegeben, nur bei den unter a) genannten Varianten, die nach 1875 fest und unveränderlich wurden, wurde die von "Schlusnus" abweichende Schreibung angegeben.

c) In den Quellen des 18. Jahrhunderts variieren die Schreibweisen, soweit es sich um Namensträger handelt, die im litauischen Sprachraum lebten. Dazu einige Ausführungen:

Jeder litauische Familienname erscheint in drei verschiedenen Formen: einer männlichen und zwei weiblichen. Die männliche Form mit der Nachsilbe -aitis gilt für alle männlichen Glieder ohne Rücksicht auf Alter oder Familienstand (z.B. "Szlusnaitis" u. ä.),

Die Familiennamen verheirateter Frauen enden stets auf -iene. Die Nachsilbe -aite, -yte und -ute werden zur Bezeichnung von Mädchen und unverheirateten Frauen verwendet (z.B. "Szlusnaite", "Jonkunyte", "Waitkyte" usw.).

Zur Bezeichnung eines Sohnes im Kindes- oder Jünglingsalter wird gelegentlich die Nachsilbe -(i)ukas gebraucht.

Diese Endungen wurden bei Namensträgern nicht angegeben. Bei eingeheirateten Personen hingegen wurden sie angegeben, da der eigentliche Wortstamm nicht immer einwandfrei zu ermitteln war (z.B. "Balczunaite" = "Balczun", "Balschun"; "Naujokate" = "Naujoks"; aber "Waitkyte" = ?). Familiennamen gibt es in Litauen seit dem Ende des 14. Jahrhunderts, so dass es nicht abwegig ist, dort auch heute noch Schlusnus-Namensträger in welcher Schreibweise auch immer zu vermuten.


Seite erstellt am 17.02.08

zuletzt geändert: 17.11.09